Dein Baby fühlt mit…
… von Anfang an!

In der Schwangerschaft ist eine verantwortungsbewusste Lebensweise doppelt so wichtig: Denn in dieser Zeit muss dein Kind jeden Tag mit dir teilen. Schädigenden Einflüssen kann es sich nicht entziehen. Daran solltest du nun denken und vielleicht auch die eine oder andere Lebensgewohnheit ändern.
Lass es dir in der Schwangerschaft einfach gut gehen, soweit es Haushalt, Beruf und Familie zulassen. Dazu gehört auch mehr freie Zeit für deine Entspannung und Erholung. Viel Bewegung, eine gesunde Ernährung, genügend Schlaf sind nicht nur für das eigene Wohlbefinden von großer Bedeutung.

 

 

Positive Einstellung ist wichtig

Auch durch das seelische Befinden der Mutter wird die Entwicklung des Kindes beeinflusst. Wie Untersuchungen der pränatalen Forschung – der Wissenschaft, die sich mit dem vorgeburtlichen Leben beschäftigt – belegen, sind Ungeborene schon sehr früh in der Lage, Gefühle der Mutter zu spüren. So bekommen die kleinen Wesen in der Gebärmutter Liebe, Freude und Zärtlichkeit, aber auch Angst, Ärger oder gar Ablehnung mit.

 

 

Negativ-Stress vermeiden

Neuesten Untersuchungen zufolge leiden die Kinder schon im Mutterleib, wenn die Mutter gestresst ist: Psychische Belastungen können die Gehirnentwicklung negativ beeinflussen. Das liegt an den gebildeten Stresshormonen. Sehr positiv wirken sich Entspannungsübungen aus, es gibt z. B. spezielle Yogakurse für Schwangere.

 

 

Nur nicht einkapseln

Je gelassener und ausgeglichener du die Schwangerschaft erlebst, je größer die Unterstützung von Seiten des Vaters und die gemeinsame Vorfreude auf das Kind sind, desto geborgener wird sich das Ungeborene im Mutterleib fühlen. Am besten ist es, wenn du alles, was dich bewegt, zunächst einmal mit deinem Partner besprechen kannst. Wenn du keinen Partner hast, so versuche mit einem anderen Menschen zu sprechen, der dein Vertrauen hat, vielleicht mit deiner Mutter oder Schwester. Auch eine gute Freundin oder eine Nachbarin, die vielleicht schon selbst Kinder hat, ist sicher für Ihre Fragen offen. Denn vieles, was einem zunächst als besonders große Sorge erscheint, lässt sich relativieren, wenn man darüber redet. Auch deinem Arzt liegt dein seelisches Wohlbefinden am Herzen. Bitt ihn um einen Termin für ein ausführliches Gespräch.

 

 

Bewegung täglich erwünscht

Genau genommen ist die Schwangerschaft selbst schon Sport: Die Organe arbeiten auf Höchstleistung und die Muskeln nehmen an Umfang zu. Ganz auf körperliche Aktivitäten brauchst du jedoch nicht zu verzichten. Denn damit gelangt mehr Sauerstoff in die Lungen und wird über die mütterlichen Blutgefäße dann auch zum Kind transportiert. Mit bestimmten Sportarten solltest du während der Schwangerschaft allerdings zurückhaltend sein. Vermeide Kraft- und Leistungssport sowie Sportarten, die mit starken Erschütterungen einhergehen, wie Reiten, Skifahren oder Squash. Ideal sind dagegen Schwimmen, Radfahren und Gymnastik.

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